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Grußwort

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie herzlich zur 58. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin ins CONGRESS CENTER LEIPZIG ein.

Im vergangenen Jahr haben wir die Nuklearmedizin als ein Fach im Aufbruch erlebt. Nun heißt es das Momentum aufzunehmen und die Innovationen und Herausforderungen zu diskutieren und zielführende Konzepte zu benennen. Leipzig ist seit jeher ein Brennpunkt des Fortschritts und der Veränderung in Musik, Literatur, Politik und Wissenschaft und bietet auch einen Rahmen für Geselligkeit, der unserer Diskussion große Leichtigkeit verleihen wird.

Die Nuklearmedizin hat in den vergangenen Jahren durch die Erfolge der PSMA- und DOTA-TATE-Therapie und Diagnostik innerhalb der Onkologie stark an Profil gewonnen. Dies ist auch daran zu erkennen, dass die Pionierarbeit zahlreicher deutscher Forscher nun zu globalen Studien geführt haben und die Industrie diesen Bereich als Feld lohnender Investitionen erkannt hat. Die Translation nuklearmedizinischer Therapie und Diagnostik hin zu mit höchster Evidenz belegten Verfahren hat unser Fach belebt und spiegelt sich in der großen Zahl wissenschaftlicher Beiträge zu diesem Thema wieder.
Neben den onkologischen Themen wird die Bildgebung neurodegenerativer Erkrankungen ein weiterer Schwerpunkt sein. Die jüngsten positiven Ergebnisse klinischer Studien zur Behandlung der Alzheimer Erkrankung könnten auch zu einem Boom bei der bildgebenden Diagnostik führen, auf den sich die Zentren einstellen müssen.

Das Programm dieses Kongresses wird daher von der rasanten Dynamik geprägt, von der unser Fachgebiet erfasst wurde. Das wissenschaftliche Komitee hat unter der Leitung von Professor Michael Schäfers ein attraktives Programm zusammengestellt. Die im vergangenen Jahr eingeführten neuen Formate wie die Leuchtturm-Sitzungen, zur Präsentation der besten Beiträge aus jedem Teilgebiet der Nuklearmedizin, wurden erneut realisiert. Auch die Aufwertung exzellenter Poster junger Wissenschaftler in einer Leuchtfeuer-Sitzung belebte im letzten Jahr die Diskussion und wird daher in 2020 ebenfalls wieder umgesetzt.

Auch 2020 können Sie sich im Rahmen der Jahrestagung auf ein Symposium freuen. Dieses wird in diesem Jahr unter dem Titel „Innovation auf dem Prüfstand“ stattfinden. Hier wollen wir die neuesten Innovationen bei der Instrumentierung beim PET/CT, SPECT/CT und PET/MRT diskutieren und die Frage stellen, welche Innovationen für die Patientenversorgung an universitären Zentren, kommunalen Kliniken bzw. Praxen erforderlich sind und welche Neuerungen in der Instrumentierung eher als Forschungstool zu betrachten sind. Hierfür konnten namhafte Referenten gewonnen werden.

Auf der Jahrestagung steht der wissenschaftliche Austausch im Mittelpunkt. Wir erwarten spannende Beiträge zur Nuklearmedizin in der Onkologie, bei Neurodegenerativen Erkrankungen und natürlich zum Thema Schilddrüse und Schilddrüsenkarzinom.

Der Ausschuss „Fort- und Weiterbildung“ wird das auf drei Jahre angelegte Fortbildungscurriculum fortführen, das im vergangenen Jahr sehr positiv aufgenommen worden ist. Auch die Ausschüsse „Medizinphysik“ und „Dosimetrie“ werden wieder das Curriculum „Medizinphysik“ mit dem Thema „Quantifizierung in der Therapie I“ anbieten. Diese strukturierten Fortbildungen sollen Basiswissen vermitteln, neue Entwicklungen abdecken und helfen, die Qualität nuklearmedizinischer Leistungen in der Krankenversorgung sicherzustellen.

Der Vorstand der AG-MTM hat eine hervorragende praxisorientierte MTRA-Veranstaltung zusammengestellt, die zahlreiche MTRAs und auch MTRA-SchülerInnen anziehen wird. In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass die Teilnahme am Kongress für MTRA-SchülerInnen kostenfrei ist.

Die Industrie wird auf der Industrieausstellung neueste Entwicklungen präsentieren und das Fortbildungsprogramm mit fokussierten Lunchsymposien bereichern.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und lebhafte Diskussionen im Herzen Sachsens und Deutschlands!

Ihre

Prof. Dr. Markus Essler,
Kongresspräsident

Prof. Dr. Michael Schäfers,
Leiter des wissenschaftlichen Komitees